Info

Einlassinfo

Eintrittspreise:

Tagesticket: 8,- €
(Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt! Jugendliche von 13 bis 15 Jahren zahlen 5,- €. Behinderte ab 75 % Behinderungsgrad haben freien Zutritt! Behinderte mit Behinderungsgrad 50 bis 74% zahlen 50 Prozent des Eintrittspreises)

Wochenendticket: 16,- €
(Das Alter und der Behinderungsgrad sind entsprechend durch amtliche Ausweise nachzuweisen.)

Es findet kein Vorverkauf statt. Karten sind an der Tageskasse erhältlich.

Einlasshinweise und Sicherheit:

Pro Person dürfen maximal 1,5 Liter Getränke mitgebracht werden. Keine Glasflaschen! Hunde an der Leine sind erlaubt. Waffen, Killernieten etc. sind nicht gestattet.

Dronen sind auf und über den Gelände verboten.

Es kann mitunter sehr laut werden. Personen mit empfindlichem Gehör und Kleinkinder sollten die Vorführungen der Schusswaffen nur mit Gehörschutz besuchen.

Der Aufenthalt der Besucher ist nur in den freigegebenen Arealen erlaubt. Es besteht in den anderen Bereichen Absturzgefahr. Die Wallmauern sind teilweise mehr als 30 Meter hoch. Bei Zuwiderhandlungen erfolgt entschädigungsloser Ausschluss von der Veranstaltung. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist unbedingt Folge zu leisten.

Zufahrt zur Festung

Shuttleservice und Parken:

Die Zufahrt zur oberen Stadt und zur Festung ist während des gesamten Festivalwochenendes nicht möglich. Es ist ein Shuttleservice eingerichtet. Kosten für die einfache Fahrt 1,50 €. Die Busse verkehren am Samstag ab 9:45 Uhr von den ausgewiesenen Parkplätzen in der Industriestrasse über den Kaulanger zur Festung - am Sonntag und Montag ab 9:45 Uhr von Industriestrasse zu Real-Parkplatz über Kaulanger aus zur Festung. Parken im Altstadtbereich und direkt an der Festung ist nicht möglich!

Übernachtung

Pensionen und Hotels in und um Kronach:
HotelStraßeOrtTelefonFaxWeb
Frankenwald Tourist InfoKronach (KC)09261-60150www.kronach.de
Hotel SonneBahnhofsstraße 2Kronach09261-60970609760www.hotelsonne.org
Hotel-Garni FörsterhofPaul-Keller-Straße 3Kronach09261-962365962366www.foersterhof-kronach.de
Gasthof KlosterkellerAmtsgerichtsstraße 33Kronach09261-3086560308656199/td>Klosterkeller-Kronach@gmx.de
Stadthotel PfarrhofAmtsgerichtsstraße 12Kronach09261-504590504599www.stadthotel-pfarrhof.de
Landgasthof HannaZiegelerden 81OT KC-Ziegelerden09261-38973897
Gasthof KohlmannKronacher Straße 7OT KC-Neuses09261-4712500840
Gasthof BischofshofHaiger Straße 18OT KC-Gundelsdorf09261-20650629245
Waldpension ElkeZollbrunn 68aOT KC-Gehülz09261-60120
Landgasthof SöllnerWirtsgasse 5OT KC-Fischbach09261-3701
Landgasthof DetschCoburger Straße 9Stockheim OTHaig09261-62490www.landgasthof-detsch-haig.de
Gasthof WasserschlossL.-Fr.-von-Würtzburg-Str. 14Mitwitz09266-96708571www.hotel-wasserschloss.de
Landgasthof SchmidtWötzelsdorfOT KC-Wötzelsdorf09261-94810www.gasthof-seh m idt.de
Gasthaus FiliweberLudwigsstädter Straße 25Stockheim OT Neukenroth09265-381913142www.gasthof-fillweber.de
Gasthaus Zum FrackGrießer Straße 1Wilhlemsthal OT Steinberg09260-3866640www.zumfrack.de
Ferienwohnung FrankenwaldhausEibenberg 36Wilhelmsthal 9635209260-9498www.ferienwohnung-frankenwaldhaus.de

Festung Kronach


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  Die imposante Kronacher Feste gehört zu den wenigen Festungsbauten, die in ihrer Geschichte niemals von feindlichen Heeren zerstört oder geplündert wurden. Die wichtige strategische Bedeutung der Anlage als nördliches Bollwerk des Bamberger Bistums lässt sich an ihrer Lage über der Stadt und den Flusstälern von Kronach, Rodach und Haßlach erkennen. Ihr Vorhandensein wurde erstmals 1249 urkundlich belegt. Ob sie bereits im 12. Jahrhundert durch Bischof Otto II. von Bamberg erbaut worden ist, kann nicht als gesichert gelten. Im 14. Jahrhundert wurde die Festung zur bischöflichen Landesburg ausgebaut. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erhielt sie einen zweiten Mauerring. Ein dritter Bering entstand im 17. Jahrhundert und im 18. Jahrhundert wurden noch die Vorwerke hinzugefügt.

Die Kernburg, eine Vierseitanlage, geht auf das 13./14. Jahrhundert zurück. Ihre ältesten Teile sind der freistehende, aus Buckelquadermauern errichtete Bergfried und der Südflügel. Seine äußere Erscheinung geht auf den Umbau durch Balthasar Neumann 1730/33 zurück, aber im Kern stammt der Bau aus dem 15. Jahrhundert. Die übrigen Gebäudetrakte, die den Innenhof umschließen, sind im wesentlichen durch Baumaßnahmen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts geprägt, da die Kernburg ab 1564 durch Daniel Engelhardt zum fürstbischöflichen Wohnschloss umgestaltet wurde.

An drei Seiten zieht sich um die Kernburg der mittlere Bering aus dem 15./16. Jahrhundert entlang. Markantes Bauwerk ist der Dicke Turm von 1553 an der Südwestecke, der typisch für die Festungsarchitektur dieser Epoche ist.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg erfolgte der endgültige Ausbau des äußeren Befestigungsringes, der die gesamte Anlage wie ein Fünfeck umspannt. Der Entwurf geht wohl auf den Würzburger Baumeister Antonio Petrini zurück. Dazu gehört auch der einzige Zugang zur Feste, das prächtige Äußere Tor von 1662. Das Portal verkörpert einen Bautypus der für die Portalgestaltung bei Stadtbefestigungen bis ins 18. Jahrhundert vorbildhaft blieb. Gequaderte toskanische Pilaster rahmen den Eingang, darüber eine Dreiecksgiebelbekrönung mit dem Wappen des Fürstbischofs Philipp Valentin Biet von Rieneck, Auf den Giebelschrägen liegen hoheitsvoll Löwenfiguren. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts entstanden noch nach und nach die Bastionen, an deren Spitze die Wappen der damals regierenden Fürstbischöfe prangen.

Seit 1888 ist die Festung Rosenberg Besitz der Stadt Kronach und beherbergt Kunstsammlungen und Ausstellungsräume.

(Quelle: Ruth Bach-Damaskinos: Schlösser und Burgen in Oberfranken, Hofmann Verlag Nürnberg)



Altstadt Kronach

Kronach

Spätestens im 10. Jahrhundert hat man begonnen tiefer in die „Wildnis des Nortwalds“ vorzudringen. Die Markgrafen von Schweinfurt waren als Grafen des Radenzgaus früh hier begütert und als Heinrich von Schweinfurt bei seiner Verschwörung gegen den späteren Kaiser Heinrich II. im Jahr 1003 seine eigene „urbs Crana“ niederbrannte, erscheint Kronach erstmals in einer Urkunde. Am Ende des Investiturstreits übereignete Kaiser Heinrich V. im Jahr 1122 das „Praedium Crana“ dem Bamberger Bischof Otto I. Er soll etwa acht Jahre später an der höchsten Stelle des Bergsporns, der sich in einem lang gestreckten Dreieck zwischen die Täler von Haßlach und Kronach schiebt, sein steinernes Haus und einen steinernen Turm errichtet haben: Ein erster, im Baubestand allerdings bisher nicht nachweisbarer Hinweis auf die seit 1249 urkundlich greifbare spätere Festung Rosenberg.

Die seit ottonischer Zeit bestgehende Landesburg- heute obere Stadt- befand sicher auf dem niedrigeren, zur Mündung der beiden Flüsse abfallenden Teil des Höhenrückens. Sie war als Mitgift der Schweinfurter Gisela in den Besitz der Herzöge von Andechs-Meranien gekommen und wurde von Graf Berthold LL., vielleicht als Antwort auf die Burgenpolitik Bischof Ottos I., planmäßig zu einer ihrer wichtigsten oberfränkischen Besitzungen ausgebaut. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Andechs-Meraien und dem Ende des jahrelangen Kampfes, der um sein Erbe entbrannte, wurde Kronach 1260 endgültig dem Hochstift Bamberg zugesprochen. Bis 1803 blieb die Stadt, der auch die Lage an der wichtigen Straße von Bamberg nach Sachsen zugute kam, kirchlicher,, wirtschaftlicher und politischer Mittelpunkt des mehr und mehr anwachsenden bambergischen Hochstiftsbesitzes zwischen Frankenwald und Thüringer Wald.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts scheint Kronach zur Stadt erhoben worden zu sein und vermutlich hat man um diese Zeit auch mit dem Bau einer Stadtmauer begonnen. Jedenfalls wird Kronach bereits im ältesten Urbar des Hochstifts 1323/1333 als ummauerte Stadt aufgeführt. Schon die glücklich abgewehrten Hussiteneinfälle des Jahres 1430 führten zum Ausbau des vielleicht von Anfang an von Zwinger und Zwingermauer begleiteten Berings. Bis weit ins 18. Jahrhunderts hat man die Befestigungen erneuert und immer wieder verstätkt: nicht umsonst überstanden die Kronacher die Zeit des Markgrafenkriegs 1553/54 so glimpflich wie die fünf Angriffe während des Dreißigjährigen Kriegs.

Im Jahr 1804 begann man Teile der Stadtmauern abzubrechen, doch kam es später mehrfach auch zu Wiederherstellungen, sodass der Bering, der das ganze lang gestreckte Dreieck der oberen Stadt umzieht, noch heute recht gut zu verfolgen ist. Von den drei großen Toranlagen blieben zwar nur der Stadtturm, der mächtig siebengeschossige Turm des Oberen Tors, und das zweigeschossige Vortor des nach 1384 ausgebauten, im Westen gelegenen Bamberger Tors zurück Mauer und Zwingermauer sind aber häufig, wenn auch teilweise überbaut, wenigstens bis zum Ansatz des einstigen Wehrgangs erhalten, in kleinen Bereichen sogar n voller Höhe. Auch stehen noch einige der einst recht zahlreichen Türme: Der dreigeschossige rechteckige Hämel- oder Storchenturm an der nordwestlichen Ecke; der viergeschossige quadratische Lehlaubenturm im Nordosten; der zweigeschossige Stumpf des runden Schiefer- oder Mäuseturms im Südosten und schließlich der viergeschossige runde Rosen- oder Pfarrturm an der südlichen Ecke, der zusammen mit Kirche und Pfarrhof eine malerische Baugruppe bildet.

(Quelle: Ursula Pfistermeister: Wehrhaftes Franken, Verlag Hans Carl Nürnberg)