Die Lagergruppen

Burgfreunde Lichtenberg e.V

Die Burgfreunde Lichtenberg e.V. haben sich die Erhaltung der Burgruine Lichtenberg auf ihre Fahnen geschrieben. Dazu veranstalten sie ein sehr feines Burgfest, das immer am zweiten Septemberwochenende stattfindet. Bei diesem Burgfest kommen sehr viele Höhepunkte aus dem Verein heraus. Mäuseroulett, Badezuber, Schaukampf, Bogenbahn, Schmiede, Drechselei, Schauspiel, Brettchenweben und eine Gruppe von singenden Mönchen sind hier zu nennen. Einiges davon werden die Burgfreunde sicherlich im Lager in Kronach zeigen.

Die Burgfreunde Lichtenberg sind fast dreihundert Mitglieder.


Hedera Helix Sonnebergensis

Wir sind ein Zusammenschluss von mittelalterbegeisterten Recken und Maiden, die Spaß an ihrem gemeinsamen Hobby haben. In unserem Lager herrscht immer eine familiäre Atmosphäre, so dass sich auch Besucher und Gäste schnell wie zu Hause fühlen. Nichts desto trotz lassen wir es nicht an der notwendigen Ernsthaftigkeit mangeln um das mittelalterliche Leben so darzustellen, wie es vermutlich gewesen ist. Das beinhaltet sowohl den täglichen Ablauf rund um das Lagerleben, wie Feuer machen ohne Streichhölzer oder Feuerzeug, Essen kochen nach überlieferten Rezepten, Ausrüstung und Kleidung instand halten bzw. neu anfertigen; aber auch Knappenausbildung mit Ausdauer- und Kampftraining.
Bei unserem täglichen Leben lassen wir uns gerne über die Schulter schauen und nehmen uns Zeit dafür, jedem Interessierten Fragen zu beantworten oder Ihn auch mal gleich praktisch einzubeziehen. So kann es schon mal vorkommen, dass ein neugieriger kleiner Besucher in eine Rüstung schlüpfen und am Knappentraining mitmachen kann. In der christlichen Pflanzensymbolik, die im Mittelalter entwickelt wurde, ist der immergrüne Efeu ein Symbol der Treue, der Unsterblichkeit und des ewigen Lebens. Aus diesem Grund haben wir auch ein Efeublatt als Symbol unserer Gemeinschaft gewählt. Es steht für unsere Verbundenheit zueinander, die ausdauernd und lange währt! In diesem Sinne seid willkommen und lasst euch von uns für eine kurze Zeit in das Mittelalter entführen. Es war keineswegs eine dunkle Zeit …. :-)
P.S.: Da wir immer gerne für Überraschungen gut sind verraten wir hier nicht Alles...

Rytterschaft zum goldenen Turm zu Cranaha

Die Gruppe stellt das 13. Jahrhundert dar. Dargeboten werden neben der Rüstungsschau, zum Teil zu Pferde, auch eine Schauschmiede und die Möglichkeit für Besucher sich am Axtwerfen zu versuchen.

Würzburger Greifenpack

Unser Verein versteht sich vornehmlich als Schaukampfgruppe. Mit Schwert, Axt, Fackel, Dolch, Schild und Kampfstab geht es wild gegeneinander um das Publikum zu erfreuen und zu erstaunen. Wir zeigen weder martialisches Abgeschlachte, noch wirres Schwertgefuchtel, sondern gehen einen dynamischen, optisch ansprechenden Mittelweg.
Unsere genau koreografierten Kämpfe sind in aktionsreiche, humorige Rahmengeschichten eingebettet. Je nach Veranstaltung, Publikum und Tageszeit wird die Handlung auf das Publikum zugeschnitten.. So können wir eine kindgerechte Rittergeschichte mit lustigen Einlagen darbieten, aber auch eine wilde Kneipenschlägerei, bei der es so richtig zur Sache geht.


Baieruther Katzbalgerey

Irgendwann im ausgehenden 15. Jahrhundert finden sich ein paar tapfere Söldner im Kurfürstentum von Brandenburg-Bayreuth zusammen, um gemeinsam mit ihrem Tross dem jeweils meistbietenden Herren Gefolgschaft zu leisten...
Mit unseren Erfahrungen in den mittelalterlichen Kampfkünsten und einer umfangreichen Ausrüstung entführen wir Sie ins späte 15. Jahrhundert. Wir lassen Sie "Mittelalter hautnah erleben"!
Erleben Sie den Moment, wenn die Geschütze feuern oder sehen Sie zu, wie Alltagsgegenstände an der Schmiede entstehen. Werden Sie Zeuge von Kämpfen mit dem Schwert und Dolch. Bewundern Sie Gotische Plattenharnische aus der Nähe, die Sie normalerweise nur hinter Glas im Museum sehen.


Flores Artium

Flores Artium bedeutet die Blumen der Künste. So werden jene Künste gepflegt welche längst in Vergessenheit geraten sind. Kochrezepte des 16. Jahrhunderts werden neu entdeckt und nachgekocht. Die handwerklichen Fähigkeiten der Menschen der Renaissance durch das Schneidern der eigenen Gewänder wiederbelebt. Alte Fechtbücher sind die Vorlage für das Kampftraining, welches auch in der Renaissance ein beliebter Zeitvertreib junger Adeliger darstellte.
Mit experimentelle Archäologie wird die spannende Zeitepoche der Weltgeschichte nach gelebt und nahbar gemacht - für die Protagonisten ebenso wie für die Zuschauer.

Schon 2012 hat Flores Artuim durch die Fecht- und Kochwettbewerbe der teilnehmenden Gruppen Crana Historica durch eine Attraktion bereichert. Auch für dieses Jahr sind wieder Koch-Events und Kinderprogramm geplant.



L'Esprit de la Renaissance

Wir sind eine Interessengemeinschaft die sich mit der Renaissance des 15ten und 16ten Jahrhunderts beschäftigt. Unser Ziel ist es, den Geist der Renaissance (L'Esprit de la Renaissance) aufleben zu lassen und diese Zeit so authentisch wie möglich darzustellen. In erster Linie Persönlichkeiten dieser Zeit in ihren prachtvollen Gewändern. Hierbei handelt es sich um ein nicht alltägliches Hobby und als solches sehen wir es auch. Gute Laune und Freude am Spiel stehen natürlich im Vordergrund. Allerdings aber auch der geschichtliche Hintergrund der Renaissance und der dargestellten Personen



Reggimento Strassoldo

Das Regiment ist ein Zusammenschluss aus 10 verschiedenen italienischen Gruppen der Kaiserlichen des 17ten Jahrhunderts. In Kronach werden wir Mitglieder der Gruppen Compagnia della Fenice, Compagnia d'Arme Malleus und Gruppo Storico di Palmanova sehen. Das Regiment ist seit mehreren Jahren an den Großveranstaltungen des Reenactments beteiligt, z.B. bei der "Slag om Grolle" oder in Palmanova.



Bethlen Gábor Hagyományőrség

Militaris Congratulatio! Seid gegrüßt, Kämpfer!

Alle Wanderer heissen wir herzlich willkommen in der Mittelalter in Ungarn! Kommt, besucht uns! Wir brauchen besonders die tapferen Burschen, die Frauen mit Mut. In dem Ungarischen Königreich in den 16-17. Jahrhunderten haben wir viel zu tun , unser König ist sehr weit und das Osmanische Reich will immer mehr, nichts ist genug für den Sultan..

Die Geschichte des Vereins, Bethlen Gábor Hagyományõrség Egyesület beginnt mit der Vereinsgründung 2002. natürlich fing alles viel früher an.

Unser Ziel, die militärische Traditionen zu pflegen, zu forschen und auch darzustellen. Aufzubieten haben wir viel zu sehen, sogar mitmachen Schwertkampf, Bogenschützen, Lagerleben, Feldkanone, Kinderraub und viele-viele Musik mit der Gruppe HétTorony (SiebenTürme). Also, hoch zu Roß! Kommt, stürmen wir mit mächtigem Gebrüll, befreien wir unsere heilige Heimat!

"Si deus pro nobis, quis contra nos"





Mare Temporis

Die Stiftung Mare Temporis aus Budapest besteht aus mehreren historischen Gruppen, die das Leben in verschiedenen Epochen darstellen: alles vom Tanz und Mode über Handwek und Gastronomie bis zum Kriegswesen, von den Anfängen des Ungarischen Königreichs bis zum dreißigjährigen Krieg. Für Crana Historica und Festung Rosenberg haben sie etwas spezielles zu bieten:
Litteratus Valentino del Moro, beauftragt vom Kriegsrat im Jahren 1615, wurde versandt, um den Stand der Festung zu Rosenberg, über der Stadt Cranach gelegen, zu examinieren, und seines besten Wissens nach den Obersten der Festung über deren Mangel, seien sie in Graben, Wall oder Bemannung, aufzuklären, zugleich dem Kriegsrat all diese Mangel niederzuschreiben und Pläne für die Ausbesserung zu machen. Da er in dies seiner Arbeit keineswegs aufgehalten werden darf, wurde ihm Begleitung aus Söldner der Donauer Fähnlein zur Verfügung gestellt, die im Lager herum der Festung residieren.



Die Oberlausitzer Landsknechte e.V.

Die Oberlausitzer Landsknechte e.V. sind eine historische Darstellungsgruppe, welche Sir John Hepburn´s Grünes Regiment zu Fuss, eine protestantisch- schwedische Truppe im dreißigjährigen Krieg (1618- 1648), speziell im Zeitraum 1627- 1634 darstellt.
Unter den schwedisch-protestantischen Truppen gab es eine ganze Reihe "Grüner" Regimenter. Das bekannteste und erfolgreichste war sicherlich das des Schotten Sir John Hepburn. Das Regiment bestand jedoch nicht aus Schotten, sondern wurde 1627 in Brandenburg und Ostpreußen geworben. Bis Mitte 1632 fungierte es zusammen mit den Regimentern Mackay und Spens als Teil der Schottischen Brigade. Mit dem Ausscheiden Hepburns aus schwedischen Diensten im September 1632 ging das Regiment an den schwedischen Obersten Adam von Pfuel. Es kämpfe unter seinem Namen in Lützen und auch bei Nördlingen.

Ziel unseres Vereins ist es, dem interessierten Publikum das Lagerleben, die Bekleidung, die Bewaffnung und Handhabung der Waffen der damaligen Zeit bei verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland und Europa so authentisch wie nur möglich zu zeigen. Aus diesem Grund forschen wir regelmäßig in Archiven und passen danach unsere Ausrüstung stetig an den neuen Wissensstand an.

Bei größeren Veranstaltungen treten wir als Teil der Grünen Schwedischen Brigade, einem aufeinander eingeübter Kampfverband mit Musketieren, Pikenieren, Artillerie, Fahnen, Musik und einem eigenen Offizierskorps auf.

Im Vordergrund steht für uns der Gedanke der Völkerverständigung sowie der Bewahrung und Erinnerung an geschichtliche Ereignisse durch eine möglichst detailgetreue Darstellung.
Die Verherrlichung von Krieg und Gewalt wird von den Oberlausitzer Landsknechten e.V. ebenso abgelehnt, wie eine politische Einvernahme der historischen Darstellung.

Der Schlachtruf unserer Compagnie gründet sich auf den historischen Schlachtruf der Schweden 1631: „Für die Freyheit des protestantischen Glaubens und die teutsche Libertät- Gott mit uns!“



Historische Nürnberger Stadtwache e.V.

Der Verein Historische Nürnberger Stadtwache e.V. wurde anno 1993 mit dem Ziel gegründet, das Wirken und das historische Umfeld der Stadtwachen der freien Reichstadt Nürnberg ab der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) bis zur Auflösung der freien Reichstadt im Jahr 1805 so wirklichkeitsnah wie möglich darzustellen.
Dies beginnt bei den Gewändern und bei der Ausrüstung, die historischen Originalen entsprechend zumeist in Handarbeit gefertigt werden, und findet seine Vollendung beim Nachleben" längst vergangener Zeiten auf historischen Lagern. Die Wiederbelebung alter Handwerke gehört ebenso dazu, wie das Erforschen der Nürnberger Stadtgeschichte, der Lebensumstände und der historischen Geschehnisse im Hintergrund.
Darüber hinaus sollen durch Besuche von Ausstellungen und Museen weitere Anregungen für eine weitgehend realistische Darstellung der geschichtlichen Epochen gewonnen werden. Schließlich gehören öffentliche Veranstaltungen und Auftritte anlässlich von historische Festen zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.
Dadurch versuchen wir dem historisch interessierten Zeitgenossen einen Eindruck über die Geschichte der Stadt Nürnberg und ihres Umlands sowie über das Leben der Menschen damals zu vermitteln.
Die Stadtwachen der freien Reichsstadt Nürnberg setzten sich aus Bürgern und Handwerkern zusammen. Sie waren für die äußere Sicherheit und den Wachdienst an den Stadttoren zuständig. Die innere Sicherheit wurde von Stadtknechten wahrgenommen. Die Stadtwache wurde von Viertelhauptleuten befehligt (Nürnberg war in acht Stadtviertel unterteilt). Die Hauptleute unterstanden einem Obristen welcher dann wiederum direkt dem Rat der Stadt Nürnberg gegenüber verantwortlich war. Die jeweiligen Stadtviertel hatten an der Stadtmauer, nach Farben gekennzeichnete Abschnitte bei Bedarf zu besetzen. Die jeweiligen Farben sind heute noch an den Türmen der Mauer gut zu erkennen.
Die Bürgerwehr hatte auch einen Anteil an Bewaffneten bei Kriegshandlungen des Fränkischen Reichskreises zu stellen. Bewaffnung und Ausrüstung waren im Zeughaus (heute Polizeiwache am Hallplatz) gelagert. Stadtwachen und Zeughaus wurden nachdem die freie Reichstadt Nürnberg zum Königreich Bayern 1806 gekommen war und ihren Festungsstatus 1862 verloren hatte aufgelöst.



Kurbairisches Dragonerregiment Johann Wolf


Das Kurbairische Regiment Johann Wolf war eine Dragonereinheit (berittene Infanterie) im 30 jährigen Krieg. Diese Einheit war in der zweiten Hälfte der 1630er Jahre in unserer Heimat , dem Rhein-Main Gebiet, in verschiedene Kampfhandlungen verwickelt. Das Kurbairische Dragonerregiment Johann Wolf bestand nicht nur aus Dragoner. So waren auch Kürassiere(schwere Reiter, die vom Pferd kämpften) und auch Musketiere eingesetzt. 
Die hier vorgestellte Interessengemeinschaft versucht die Geschichte dieses großen deutschen Krieges in unserer Heimatgegend und  hier speziell die Person Johann Wolf und seines Regimentes zu erforschen.
Zudem stellen die Mitglieder der Interessengemeinschaft eine Compagnie dieser Einheit möglichst authentisch dar. Es geht hier nicht um die Verherrlichung des Krieges oder die Romantisierung dieser bitteren Zeit. Wir wollen die Schwierigkeiten des täglichen Lebens und die Probleme, so wie die Lebensumstände einer kämpfenden Einheit im dreißigjährigen Krieg den Zuschauern zeigen. Die Einheit besteht aus 32 Mitglieder aufgegliedert in eine Musketiercorporalschaft, eine Pikeniercorporalschaft, leichter Artillerie und dem Troß.
Nach historischen Vorlagen werden hier ein Feldlager, verschiedene authentische Drillvorführungen, kleinere Scharmützel oder Gefechte, sowie ganze geschichtliche Vorkommnisse dargeboten. Durch die Vorführung der verschiedenen Waffen- und Kriegstechniken versuchen wir den Zuschauern, auch im Gespräch,  möglichst viele Informationen über diese Epoche zu vermitteln. 
Informationen unter unserer Internetpräsenz www.regimentjohannwolf.de.



Cronacher Ausschuß Compagnie

CRANA HISTORICA ist für die Cronacher Ausschuß Compagnie gewissermaßen ein "Heimspiel". Denn aus den vielfältigen Erfahrungen aus der Beteiligung bzw. Mitwirkung bei zahlreichen historischen Events in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, wie z.B. in Belfort (F), Budapest (H), Grolle (NL), Hermannstadt/Sibiu (RO), Rakovník (CZ) oder Wien (A), entsprang ja letztlich die Idee, ein großes historisches Event auch in der eigenen Heimatstadt zu veranstalten. Zumal Kronach mit der Festung Rosenberg einen Trumpf in der Hand hat, den es kaum ein zweites Mal gibt.
Und daraus erklärt sich auch das Selbstverständnis der Cronacher Ausschuß Compagnie:
Die Stadt Kronach, die im Jahre 2003 sein 1000. Stadtjubiläum feiern konnte, gehörte als Amtssitz zum Hochstift und Fürstbistum Bamberg, bis es mit diesem zusammen im Jahr 1803 vom nachmaligen Königreich Bayern annektiert wurde. Mit seiner starken Stadtbefestigung - noch heute ist die gesamte Stadtmauer mit einem Stadttor, vier Türmen und mehreren Bastionen erhalten - und eben der mächtigen Festung Rosenberg diente Kronach als wichtigstes Bollwerk dieses geistlichen Fürstentums, dessen Residenzstadt Bamberg selbst ja nicht befestigt war. Allerdings mussten sich die Kronacher Bürger immer selbst um ihre Verteidigung kümmern, da das fürstbischöfliche Militär zahlenmäßig nie eine große Rolle spielte.

Daher wurde bei Kriegsgefahr der sogenannte 'Ausschuss' - das waren die waffenfähigen Bürger der Stadt - als "Landesfension"aufgestellt. Die eigentliche Stadt Kronach wie jedes Dorf aus der umliegenden 'Hauptmannschaft' hatten dazu eine bestimmte Anzahl von 'Ausschüssern' zu stellen. Zwei erhalten gebliebene Musterungslisten aus den Jahren 1616 und 1627 geben darüber beredtes Zeugnis ab.
Ein Teil der Ausschüsser wurde dann in der ummauerten, der 'Rechten Stadt', ein anderer auf der Festung Rosenberg stationiert. In der 'Rechten Stadt' Kronach selbst haben die Bürger auch einen ständigen Ausschuss aufgestellt, schließlich hatten die Bürger "in bester Wehr und Rüstung" zu erscheinen, wenn Alarm gegeben wurde. In der Folgezeit traten die Ausschüsser auch bei Wachaufzügen und öffentlichen Prozessionen auf.
Insbesondere im Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt Kronach zwischen 1632 und 1634 mehrfach sehr heftigen Angriffen durch die schwedischen Konföderierten ausgesetzt war, spielte der Ausschuss eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Verteidigung der Stadt und der Festung. Doch nicht die Ausschüsser alleine: Aus der Aussage eines schwedischen Offiziers von, "die Kronacher kämpfen wie die Teufel, aber ihre Weiber sind neunmal schlimmer!" lässt sich ermessen, welchen unmissverständlichen Beitrag die stolzen Bürgerinnen der Stadt zur erfolgreichen Stadtverteidigung geleistet haben!
Daher begleiten als zusätzliche "Waffe" die "Wahrhaft Tapferen Weiber von Kronach" die Aktivitäten der Cronacher Ausschuß Compagnie.
Um diese ruhmreiche Tradition der bürgerlichen Selbstverteidigung der Stadt Kronach wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken, haben einige geschichtlich Interessierte in Kronach im Jahr 2001 die Cronacher Ausschuss Compagnie gebildet und es sich zur Aufgabe gemacht, im Sinne der LIVING HISTORY eine informative und lebendige Präsentation der militärhistorischen und sonstigen Sachkultur dieser Epoche zu ermöglichen. So präsentiert die heutige Cronacher Ausschuss Compagnie Ausrüstung und Einsatz von Pikenieren und Musketieren sowie eine komplette Feldartilleriestellung mit allem Zubehör und macht dies in REENACTMENT-Darstellungen mit statischer und dynamischer Präsentation historischer Feuerwaffen lebendig. Sogar Luntenschloss-Musketen und -Pistolen werden originalgetreu nachgebaut. Durch die genannten zahlreichen Auftritte im In- und Ausland fungiert die Cronacher Ausschuss Compagnie seit Jahren als "Historischer Botschafter" der Stadt und Region Kronach und freut sich daher besonders, bei CRANA HISTORICA einmal umgekehrt Reenactment-Gruppen aus ganz Europa auf der heimatlichen Festung willkommen heißen zu können.



Laizer Landsknechte


Das Jahr 1632 und die Befreiung Sigmaringens von den Schweden während des Dreissigjährigen Krieges sind die historische Grundlage des Laizer Landsknechtstreibens.

Aus der Chronik der Ortschaft Laiz geht hervor, daß in der Zeit von 1623 bis 1633 die Truppen Gustav Adolfs von Schweden, das Heer des Herzogs Bernhard von Weimar und die kaiserlich wallensteinschen Landsknechte Kaiser Ferdinands II. ihren Einzug gehalten hatten.
Nachdem der, zur protestantischen Union gehörende, Herzog Julius Friedrich von Württemberg sich mit dem Schwedenkönig Gustav Adolf verbündet hatte, bekam er von diesem für Truppen- und Materiallieferungen u. a. die katholische Grafschaft Sigmaringen geschenkt.
So kam es, daß Sigmaringen im Jahre 1632 eine württembergisch-schwedische Besatzung erhielt, die durch kaiserlichen Gegenschlag wieder vertrieben wurde.



Die wahrhaft tapferen Weiber von Kronach

Die wahrhaft tapferen Weiber von Kronach wird eine herausragende Rolle in der Stadtverteidigung von Kronach in den Jahren 1632-1634 nachgesagt. Dort haben sie an der Seite der Männer mit ebensolchem Wagemut die Belagerer zurückgeschlagen, wie die bewaffneten Männer.

Die Legende sagt, dass ein belagernder "schwedischer" Obrist das Kampfgeschehen um Kronach mit den Worten kommentierte: "Die Kronacher kämpfen wie die Teufel, aber ihre Weiber sind neunmal schlimmer!".

Bewaffnung:
In der Regel kräftige Staturen und ein großes Mundwerk



Fürstbischöfliche Bambergische Schützen-und Artillerie Kompagnie zu Cronach e.V.

Die Fürstbischöfliche Bambergische Schützen- und Artillerie Kompagnie zu Cronach stellt in erster Linie das bürgerliche Militär zur Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) dar. In Kronach stand dies unter der Fahne des Fürstbischofs zu Bamberg, wo es neben Forchheim eine der beiden wichtigen Bastionen des Bistums bildete. Damals wurde Kronach am Spitaltor von einer Schützencompagnie und von einer auf der Festung stationierten Artilleriecompagnie erfolgreich gegen die angreifenden preußischen Truppen unter General von Knobloch verteidigt. In Friedenszeiten wurde von dieser Bürgerwehr auch polizeiliche Aufgaben, wie zum Beispiel Wachdienst und das Aufspüren von Vagabunden, übernommen.
1976 wurde die Hist. Bürgerwehr Kronach durch den Altbürgermeister Baptist Hempfling und Hans Eichner gegründet. Zur Uniformierung wurde auf Vorbilder aus dem 18. Jahrhundert zurückgegriffen. Auf verschiedenen Schießscheiben aus dieser Zeit sind Männer der Schützenkompanie in den grünen Uniformen abgebildet. Bald kamen auch die blauen Uniformen hinzu, die der Kleidung der fränkischen Kreisartillerie bzw. der Rosenberger Garnisonskompanie entsprechen. Als weitere Ergänzung kam etwas später unsere Marketenderei dazu, diese besteht fast ausschließlich aus Damen. Bei der Kleidung wird auf Schnitte der damaligen Zeit zurückgegriffen. Einige Jahre später Rundete man das ganze Bild mit der Darstellung des Fürstbischofs und seinem Hofstaat ab. Unsere Barockgruppe führt vor allem die Prunkvollen Gewänder des Spätbarock (1720 – 1770)vor. Zu sehen ist der Hofstaat unseres Fürstbischofs Johann Phillip-Anton Freiherr von Frankenstein. Als neue Attraktion hat sich Anfang 2013 eine Tanzgruppe formiert. Diese möchte den Zuschauern die verschiedenen Barocktänze näher bringen.
Der Verein mit seiner Vielfältigkeit wird heute für vielerlei Aufgaben heran gezogen. Das fängt an bei Repräsentationsaufgaben für die Stadt Kronach, geht über Städtepartnerschaftspflege im In- und Ausland, Barocke Tanzvorführungen, Kanonenschießen, Lagerleben und hört bei der uns sehr wichtigen Traditionspflege auf. Das komplette Equipment wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden oder Gagen für Auftritte selbst finanziert und zum größten Teil auch selbst hergestellt.

Brandenburgische Artilleriebrigade

Wir stellen die preußische 6pfd. Fuß-Batterie Nr. 4 der Brandenburgischen Artilleriebrigade zu dem Zeitpunkt 1813 dar. Unser historisches Vorbild war bereits 1812 im Rußlandfeldzug dabei und kämpfte dann den ganzen Befreiungskrieg hindurch gegen Napoleon für die Befreiung Europas in vielen Schlachten mit. Die Batterie bestand unter anderen Namen von 1809 bis 1919.

Von uns wurde ein Geschütz aus dieser Zeit nachgebaut, mit welchem unser Leutnant auch schon Deutscher Meister im Vorderladerkanonenschießen wurde. Unsere Gruppe besteht aus über zehn Personen und stellt deutschlandweit Schlachten und Biwakleben aus der Zeit der Befreiungskriege nach. Natürlich tragen wir original nachgeschneiderte Uniformen und orientieren uns auch bei unserer Ausrüstung an den historischen Vorbildern. Unseren Sitz haben wir in Fredersdorf (bei Berlin) in Brandenburg. Wir sind Mitglied der „Historische Militärvereinigung 1813 e.V.“



Lützower Artillerie 1813 Traugott Fritze e.V.

Das Lützower Freikorps stellt das frühe 19. Jahrhundert dar, hier speziell die Befreiungskriege von der Herrschaft Napoleons um das Jahr 1815. Vertreten sein wird eine Abordnung von ca. 30 Mann aus dem schwäbischen Tuttlingen.

Das Lützower Freikorps entstand 1813 mit Einwilligung des Preußischen Königs. Aufgestellt wurde es von dem Preußischen Major Adolf von Lützow. Bis zu seiner Auflösung 1815 kämpfte es in mehreren Schlachten in ganz Europa gegen die Schergen Napoleons.

Der Verein Traugott Fritze e.V. stellt heute auf zahlreichen Veranstaltungen deutschland- und europaweit die damaligen Gefechte sowie das Biwaklagerleben dar.

1998 gegründet und anfangs in der 2. Eskadron Karl Horn eingegliedert entwickelte sich der Verein, der seit 2002 im Vereinsregister eingetragen ist, zum stärksten Lützower Artilleriekontingent deutschlandweit und stellt mit ihrem Hauptmann Tobias Warmuth den Gesamtkommandeur der Lützower Artillerie. Der Verein selbst besteht aus 25 Mitgliedern und hat seinen Sitz in Irndorf im Kreis Tuttlingen, wo auch das Vereinsheim,das so genannte Zeughaus steht.

Bewaffnung: 2-3 Kanonen, Gewehre, Säbel



Fränkischer Reichskreis - Artillerie Regiment Schlemilch

Das Fränkische Regiment Ferentheil mit dazugehöriger Kreisartillerie wurde 1757 vom Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim zur Unterstützung der Reichsarmee rekrutiert. Da er schon zwei Würzburger Regimenter stellte, die direkt der Kaiserin Maria Theresia unterstellt waren, musste er zusätzlich noch ein Regiment mit einer Stärke von 1940 Mann auf Kriegsfuß entsenden. Dieses Regiment, das auch mehrere Stücke mit sich führte, wurde durch den Überfall des Preußischen Freikorps Maier und dem Infanterieregiment Nr. 29 von Schulze auf Franken zu Verstärkung auf die Festungen entsendet. Der Überfall auf Kronach konnte damit abgewehrt werden und die Preußen mussten sich Richtung Weismain zurück ziehen. Die wohl bekanntesten Artillerie Offiziere des Fränkischen Kreises sind Balthasar Neumann und sein Vorgänger Maximilian von Welsch der in Kronach geboren wurde. Unsere Gruppe gegründet 2011, versuchen diese Zeit zwischen 1757 - 1763 nachzustellen. Mit einer Mannschaft von 12 Mann, einer 8 Pfund Feldhaubitze und einem 48 Pfund Mörser können wir unsere Darstellungen mit Schall und Rauch dem Publikum naherbringen.



Die historische Darsteller Gruppe Oberfranken

Wir sind ein kleiner Kreis Geschichtsinteressierter, die es sich zum Credo gemacht haben das höfisch-zivile Leben des 18. Jahrhunderts darzustellen. Natürlich leben wir das nicht bis zum Exzess, denn der Spaß an diesem Hobby steht unumstritten an erster Stelle und doch legen wir großen Wert auf Korrektheit. Es steht außer Frage, dass Perfektion hierbei nicht erreicht werden kann und doch ist für uns der Weg - also die Beschäftigung mit der historischen Materie und deren Vermittlung - das Ziel. Unser Verein beschäftigt sich hauptsächlich mit der Geschichte des Markgrafentums Brandenburg-Bayreuth und seines Hofes um den Markgrafen Friedrich III. und seiner Gemahlin der Markgräfin Wilhelmine der Lieblingsschwester des großen Preußenkönigs Friedrich II.. Wir treffen uns auch einmal im Monat um die höfischen Tänze aus dieser Zeit einzustudieren um sie dann bei diversen Festlichkeiten zu denen wir gebucht werden zum Besten zu geben.



Bräuknechte und Wirtzweiber

Zusammenschluss engagierter Frankenwäldler die sich in Stadt und Landkreis Kronach liebe- und auch aufopferungsvoll um das Thema „Bier – seine Herstellung und sein Genuss“ widmen. Handwerklich begabt, kreieren sie vielfältige Handarbeiten. Neben Messern, unterschiedlichsten Lederwaren auch das original „Kroniche Aamela“: einem der Gruppe würdigem Trinkgefäß, nach historischem Maße, in reiner Handarbeit und aus Kupfer gefertigt. (Für den Bräuknecht das große, für das Wirtzweib das kleine.) Aber auch die jährliche Hopfenernte bei der heimatlichen Brauerei Kaiserhof ist ein fester Bestandteil im Arbeitskreiskalender. Denn der Zaubertrank der Bräuknechte und Wirtzweiber ist das „Schmäuß“, ein aus der historischen Szene nicht mehr weg zu denkender Hochgenuss. Die Bräuknechte und Wirtzweiber – Kroniche Originale eben.




Neuigkeiten


Hier geht es zum Programm am Samstag und Sonntag
Hier geht es zum Programm am Montag

Nicht mehr lange dann heisst es wieder "Der Historische Verein Kronach e.V. präsentiert Crana Historica V"! Alle unsere Arbeitskreise stehen schon in den Startlöchern und das Festival-Komitee trifft sich nun immer öfter um euch auch 2016 ein tolles, gut organisiertes Fest zu bieten.

Auch die Stadt Kronach hat mit ihren "Rosenbergfestspielen" dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt:
Rosenberg Festspiele Kronach 2016 Die Rosenberg Festspiele bieten in den Monaten Juli und August Freilicht-Theater der Extraklasse. Und das hoch oben über den Dächern der Fachwerkstadt Kronach auf der mächtigen und wunderschönen Festung Rosenberg, die einer der bedeutendsten Festungsanlagen in Deutschland ist. In dieser traumhaften Kulisse zeigen die Festspiele 2016 drei Stücke: Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“, Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ und Otfried Preußlers „Die Kleine Hexe“. Unterhaltsam in Szene gesetzt, reicht das Repertoire damit von den Klassikern der Weltliteratur bis zu Angeboten für die ganze Familie. Die Rosenberg Festspiele freuen sich auf Ihren Besuch!
… ganz oben. Theater auf der Festung

Mehr Infos unter www.rosenbergfestspiele.de/

Der Historische Verein Kronach stellt sich vor:
www.hv-kronach.org

Besuchen Sie auch unsere weiteren Websiten für Informationen über Kronach:
www.kronach.de

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